Schmerzen im unteren Rücken?
Untere Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in der Physiotherapie. Doch Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz.
In meiner privaten Physiotherapie-Praxis in Köln-Marienburg arbeite ich nach einem klaren Prinzip:
👉 Die Einteilung erfolgt nach dem Behandlungserfolg – nicht nur nach Diagnosen.
Moderne Physiotherapie unterscheidet drei Hauptkategorien von unteren Rückenschmerzen, auf die der Körper jeweils unterschiedlich reagiert. Wer seine Kategorie kennt, weiß auch, welche Übungen wirklich helfen – und welche eher schaden.
Die 3 Kategorien der unteren Rückenschmerzen
1. Rückenschmerzen, die gut auf Mobilisation reagieren
Diese Kategorie betrifft häufig Patient:innen mit:
einseitigen Schmerzen im unteren Rücken
Blockaden der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke)
eingeschränkter Hüftbeweglichkeit
Typisch ist ein Schmerz, der links oder rechts lokalisiert ist und sich durch bestimmte Bewegungen reproduzieren lässt.
🔎 Physiotherapeutische Bedeutung:
Hier stehen Mobilisationstechniken im Vordergrund – sowohl für die Wirbelsäule als auch für die Hüfte, da diese einen enormen Einfluss auf den unteren Rücken hat.
In der Praxis zeigt sich oft:
➡️ Wird die Beweglichkeit der Hüfte verbessert, lassen die Rückenschmerzen deutlich nach.
2. Rückenschmerzen mit klarer Bewegungsrichtung (Bandscheibe & Nerven)
Diese Kategorie umfasst vor allem Beschwerden wie:
Bandscheibenvorfall
Nervenirritationen
ausstrahlende Schmerzen ins Bein, Knie oder bis in den Fuß
Entscheidend ist hier eine Frage:
👉 Wird es besser in der Vorbeuge oder in der Rückbeuge?
Je nachdem, welche Bewegung die Beschwerden lindert, ergibt sich ein individuelles Bewegungsmuster, das gezielt therapeutisch genutzt wird.
🔎 Physiotherapeutische Bedeutung:
Verbesserung in der Vorbeuge → entlastende Beugeübungen
Verbesserung in der Rückbeuge → gezielte Streckübungen
Wichtig ist, die schmerzlindernde Richtung konsequent zu nutzen und gegenteilige Bewegungen vorübergehend zu vermeiden.
3. Rückenschmerzen durch fehlende Stabilität (segmentale Instabilität)
Diese Kategorie betrifft häufig Menschen, die:
sehr beweglich oder hypermobil sind
das Gefühl haben, „der Rücken bricht weg“
immer wieder Rückenschmerzen ohne klare Blockade haben
Hier ist nicht die große Muskulatur das Problem, sondern die tief liegende, kleine Rückenmuskulatur, die die einzelnen Wirbelsegmente stabilisieren soll.
🔎 Physiotherapeutische Bedeutung:
gezieltes segmentales Stabilisationstraining
Verbesserung der neuronalen Ansteuerung
Entlastung überaktiver Muskeln (z. B. Zwerchfell, große Rückenmuskeln)
In meiner Praxis kombiniere ich diese Therapie häufig mit Atemtherapie und faszialer Behandlung, um Überlastungen nachhaltig zu lösen.
Warum die richtige Einordnung entscheidend ist
Viele Patient:innen haben bereits:
falsche Übungen gemacht
zu früh gedehnt oder gekräftigt
Schmerzen dadurch sogar verstärkt
👉 Der Schlüssel liegt in der richtigen Kategorie.
Erst wenn klar ist, warum dein Rücken schmerzt, kann die Behandlung gezielt wirken.
Individuelle Physiotherapie bei Rückenschmerzen in Köln-Marienburg
In meiner Praxis in Köln-Marienburg erwartet dich:
ausführliche physiotherapeutische Analyse
aktive Therapie statt Standardprogramme
individuelle Übungsstrategien
persönliche 1:1-Betreuung ohne Zeitdruck
🎯 Ziel ist nicht nur Schmerzreduktion, sondern:
mehr Kontrolle
mehr Sicherheit
mehr Vertrauen in den eigenen Körper
Fazit: Weniger Rückenschmerzen durch gezielte Physiotherapie
Untere Rückenschmerzen lassen sich in den meisten Fällen deutlich verbessern, wenn:
die richtige Kategorie erkannt wird
passende Übungen eingesetzt werden
Belastungen im Alltag angepasst werden
Wenn du herausfinden möchtest, welche Behandlung dein Rücken wirklich braucht, begleite ich dich gerne persönlich in meiner privaten Physiotherapie-Praxis in Köln-Marienburg.

